Entwicklungsgeschichte

 

19.11.1991

 

Der Hospizverein Würzburg e.V. entsteht aus einer freien Initiative und wird als unabhängiger Verein gegründet.

1992

Erste Schulung von HospizhelferInnen. Diese wurde weiterentwickelt zum sogenannten „Würzburger Modell“ und entspricht in ihren Inhalten von Anfang an den später entwickelten Standards der Hospizverbände. Seither werden regelmäßig Schulungen durchgeführt. Das Hospiztelefon mit 24 Stunden Erreichbarkeit wird eingerichtet. Die ersten Hospizbegleiterinnen und - begleiter beginnen mit der ambulanten Begleitung schwerstkranker, sterbender Menschen. Der offene Trauerkreis „Trauern und Trösten“ wird eingerichtet und findet von da an regelmäßig statt. Die Hospizhelferbegleiterinnen und - begleiter erhalten von Beginn an regelmäßig Supervision.

 

1993

Gründung der Regionalgruppe Lohr / Gemünden

 

1994

Gründung der Regionalgruppe Kitzingen

 

1995

Nach einem ersten Büro bei den Ritaschwestern zieht der Hospizverein in die Handgasse 10 um. In dieser neuen Zentrale hat der Hospizverein Würzburg e.V. eigene Räume für Verwaltung, Schulung, Trauergruppen und Einzelgespräche. Ein Präsenzteam ist dort an drei Vormittagen in der Woche persönlich zu sprechen. Ein Einsatzteam koordiniert die ambulanten Einsätze.

Im Frühjahr wird die Regionalgruppe Volkach / Gerolzhofen gegründet.

Auf Initiative von Frau Brigitte Müller gründete sich im Mai 1995 der Förderkreis Hospiz e.V. unter Beteiligung zahlreicher Persönlichkeiten aus den verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens mit dem Ziel, ein stationäres Hospiz ins Leben zu rufen.

 

1996

Gründung der Regionalgruppe Wertheim

 

1997

Neben der Gruppe “Trauern und Trösten” entsteht auf Wunsch von Betroffenen die offene Trauergruppe für „Verwaiste Eltern“.

 

1998

Der Hospizverein Würzburg e.V. wird Mitglied im Bayer. Hospizverband und bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz.

 

2001

Die Vereinbarung zum Betrieb des Hospizzimmers der Ritaschwestern im Haus Clara wird von der Generaloberin der Ritaschwestern und der 1. Vorsitzenden des Hospizvereins unterschrieben.

Der Kooperationsvertrag mit dem Juliusspital wird unterschrieben. Der Hospizverein stellt ein ambulantes Palliative Care Beratungsteam an und stellt es als Brückenteam der Palliativstation zur  Verfügung. Die Palliativstation am Juliusspital Würzburg nimmt ihren Betrieb auf. Hospizhelferinnen leisten ehrenamtliche Dienste zur Entlastung des hauptamtlichen Teams. Das Brückenteam des Hospizvereins koordiniert die Aufnahme auf die Station und bereitet eine mögliche Entlassung vor.

 

Die Akademie für Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit wird gegründet. Der Hospizverein Würzburg ist Mitglied im Beirat der Akademie.

 

2002

Der Förderkreis beteiligt sich finanziell an der Ausgestaltung der Station. Damit ist der Satzungszweck erreicht. Der Förderkreis verschmilzt mit dem Hospizverein e.V.

 

2005

Die integrierte Versorgung Palliativmedizin Juliusspital Würzburg, die AOK Bayern und der Bayer. Hausärzteverband entwickeln ein Modellprojekt zur ambulanten palliativen Versorgung von Patienten. Der Hospizverein Würzburg ist mit seinem Brückenteam an der Umsetzung beteiligt.

 

2007

Zusammenarbeit mit der Missionsärztlichen Klinik Würzburg im Bereich der Einsätze von Hospizhelfern. Der Hospizverein hat dort Sitz und Stimme im Ethikrat.

 

Die Hospizzentrale in der Handgasse 10 wird zu klein. Der Hospizverein zieht um in die Neutorstraße 9.

 

2008

Der Hospizverein Würzburg e.V. wird Mitglied im Netzwerk Palliativ. Es handelt sich um eine Zusammenarbeit von Kliniken, Palliativstationen, Sozialstationen, Heimen und Hospizeinrichtungen, um die Palliativversorgung in Würzburg und Unterfranken sicherzustellen.

 

2010

Der Hospizverein Würzburg e.V. wird Kooperationspartner der Stiftung Juliusspital in der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung/SAPV.

 

2011

Gründung einer weiteren Trauergruppe “Wunschfrei” für die Zielgruppe "Junge Erwachsene".

 

2013

Der Kooperationsvertrag zwischen dem Hospizverein Würzburg e.V. und dem Malteser Hilfsdienst e.V. Diözese Würzburg, sowie der Stiftung Juliusspital als Trägerin des stationären Hospizes, Juliusspital Hospiz Würzburg wird unterschrieben.

 

Ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und -begleiter übernehmen im stationären Hospiz folgende Aufgaben:  

  • Psychosoziale Betreuung Sterbender und ihrer Angehörigen   
  • Einbringen von “Alltäglichkeiten” in das Leben der Hospizgäste  
  • Beteiligung und Mitgestaltung von hausinternen Veranstaltungen   
  • GSelegentliche Übernahme patientenferner Dienstleistungen   
  • Sitz- und Nachtwachen nach Möglichlichkeit

Eröffnung des Juliusspital Hospiz Würzburg im Juli

 

2016

Der Hospizverein Würzburg / Regionalgruppe Volkach/Gerolzhofen schließt mit der Geomed-Klinik, Gerolzhofen einen Kooperationsvertrag über die hospizliche und palliative Zusammenarbeit. Gemeinsames Anliegen der Kooperationspartner ist es, Patienten in ihrer letzten Lebensphase bestmöglich zu versorgen und zu begleiten, sowie die ihnen nahestehenden Personen im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten zu unterstützen.