Öffentlichkeitsarbeit

Über die Arbeit des Trauerkreises "Trauern und Trösten" berichtete die MAIN POST am 19.07.2008
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  • Öffentlichkeitsarbeit zur Verbreitung der Hospizidee ist ein weiterer wichtiger Aspekt.
    In Würzburg und Umgebung  stellen wir Referenten zu vielfältigen Hospizthemen. Anfragen kommen von sozialen Einrichtungen, privaten Gruppen, Fachschulen, Institutionen, etc.

  • Wir nehmen teil an Beratungs- und Diskussionsrunden. 

  • Beratung zur Patientenverfügung.

  • Unser Faltblätter zur Hospiz - und Trauerarbeit finden Sie unter anderem in Arztpraxen, Apotheken, Krankenstationen und Altenheimen. Auf Wunsch schicken wir Ihnen Informationsmaterial zu.

  • Unser Presseteam erstellt ca. zweimal  jährlich den Hospizbrief (siehe unten)

  • Seit Mai 2001 ist der Hospizverein Würzburg e.V. im Beirat der Akademie für Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit vertreten und stellt eigene Referenten zu Hospizthemen.


einige Begriffe
 

Hospiz kommt aus dem lateinischen und bedeutet "Gast - Gastgeber". Im Mittelalter waren Hospize Herbergen an den großen Pilgerstrassen  und boten Reisenden und Pilgern Unterkunft, Betreuung und einen Platz, um auszuruhen.

Die Engländerin Dr. Cicely Saunders nahm sich diese mittelalterlichen Verweilstätten zum Vorbild und gründete 1967 das "St. Christopher`s Hospice". So entstand die heute bekannte Hospizbewegung, die ihre Dienste für unheilbar kranke Menschen und ihre Angehörigen anbietet.
 

 

Die  Patientenverfügung  sichert die Selbstbestimmung in medizinischen Behandlungsfragen bis zuletzt. Sie benennen damit für den behandelnden Arzt die Person (Bevollmächtigten), die am besten über Ihre Wünsche und Wertvorstellungen hinsichtlich medizinischer Behandlung in der letzten Lebensphase informiert ist. Diese Patientenverfügung soll vom Arzt zu Rate gezogen werden, wenn Sie sich selbst nicht mehr äußern können. Sie können den Ehepartner, Lebenspartner, Verwandte oder Freunde, aber auch Ihren Hausarzt oder Seelsorger als Bevollmächtigten benennen.

 


Liebe Helferinnen, liebe Mitglieder und Freunde von Hospiz,

unser ganzes Leben wird von Veränderungen begleitet. Politik, Medien, Technik und Wissenschaft weisen neue Wege, ganze Gesellschaften sind im Wandel begriffen.

Auch die Hospizbewegung und somit die Arbeit unseres Vereins muss die veränderten Bedingungen im Gesundheitswesen, im Pflegebereich und medizinischen Fortschritt beachten und sich an neuen Fragen und Bedürfnissen der Menschen orientieren.

Aber auch jedes einzelne Menschenleben unterliegt einer stetigen Veränderung. Von Kindheit an gehen wir auf das Alter zu, ständig in Bewegung, um den Erfordernissen der verschiedenen Lebensabschnitte gerecht zu werden.

Wie viel Entwicklung an uns oder durch uns geschieht, wird jedoch oft erst bewusst, wenn entscheidende Ereignisse zum Anhalten zwingen. Häufig sind es schwere Erkrankung, Verlusterfahrungen oder das Alter selbst, die uns zum Nachdenken und zur Neubewertung des Lebens bringen. Solche Prozesse werden individuell erlebt und welche Lebenserfahrungen wir daraus ziehen, ist oft abhängig davon, ob wir in solcher Situation selbst Betroffene, Angehörige oder z.B. Hospizhelfer sind.

Wenn Sie am Hospiz interessiert sind, dann freuen wir uns über  Ihre Mitgliedschaft, siehe Mitglied werden